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Generalstaatsanwältin erklärt Hohem Gericht, Haredi-Männer stellten 80 % der Wehrdienstentzieher

Courtroom-sketch editorial illustration of a dense outdoor gathering of Haredi Jewish men and boys: a seated teenage boy at center holds a large handmade protest placard across the foreground, flanked by men in black suits and hats, with an older bearded man and more participants filling the crowd behind him, drawn in warm ochre and slate-blue chalk and pastel strokes with cross-hatching on sepia newsprint.

Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara teilte dem Hohen Gericht in einer am 18. August eingereichten Stellungnahme mit, dass Haredi-Männer trotz gestiegener Einberufungszahlen rund 80 % aller Wehrdienstentzieher ausmachten. Der Schriftsatz verzeichnete im Rekrutierungsjahr 2025 4.298 Eintritte von Haredim in den Militärdienst, nach 2.811 im Vorjahr. Demnach erhoben die Behörden seit Anfang 2026 in 348 Fällen Anklage gegen Wehrdienstentzieher, darunter in 34 Fällen gegen Haredi-Männer; koordinierte Festnahmen würden häufig durch große Proteste erschwert. Baharav-Miara forderte eine dringende Ausweitung individueller wirtschaftlicher Durchsetzungsmaßnahmen und die Wiederaufnahme proaktiver Durchsetzung in allen Bevölkerungsgruppen nach dem Gleichheitsgrundsatz.

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