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Internationaler Strafgerichtshof: US-Sanktionen gegen seine Präsidentin untergraben die Rechtsstaatlichkeit – Gericht lässt sich nicht abschrecken

Courtroom-sketch editorial illustration of an elderly Japanese woman judge with a short dark bob and thin oval glasses, seated centre-frame at a press-conference table in a blue and white patterned jacket, her mouth open mid-sentence as she speaks into a slim desk microphone angled in from the left foreground, a high-backed brown leather chair at her right shoulder and a plain green wall panel filling the background, drawn in warm ochre and slate-blue chalk and pastel strokes with cross-hatching

Der Internationale Strafgerichtshof erklärte am Dienstag, die US-Sanktionen gegen seine Präsidentin, Richterin Tomoko Akane, und den leitenden Prozessanwalt Abdoulaye Seye untergrüben die Rechtsstaatlichkeit; er lasse sich davon nicht abschrecken. Wenn Justizakteure für die Anwendung des Rechts bedroht würden, sei die internationale Rechtsordnung selbst gefährdet, teilte das Gericht mit. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die beiden hätten sich an Bemühungen beteiligt, Amtsträger strafrechtlich zu verfolgen, deren Regierung der Gerichtsbarkeit des Strafgerichtshofs nicht zugestimmt habe. Die Listungen auf Grundlage der Executive Order 14203 verwehren beiden die Einreise in die Vereinigten Staaten und den Zugang zu deren Finanzsystem. Das Gericht hatte im November 2024 Haftbefehle gegen Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wegen des Gaza-Kriegs erlassen.

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