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USA sanktionieren die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs und den Leiter seines Palästina-Haftbefehlsteams

Courtroom-sketch editorial illustration of a dark-haired woman judge in glasses and a black suit shown in tight close-up right of centre, her lips parted mid-sentence as she speaks into a black gooseneck microphone angled up from the table in front of her, a bespectacled man in a pale jacket seated in soft focus behind her left shoulder with a second microphone crossing the frame toward him, and a hanging blue flag ringed with gold stars filling the right edge, drawn in warm ochre and slate-blue

Das Office of Foreign Assets Control des US-Finanzministeriums hat am Dienstag die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs, Tomoko Akane, und den leitenden Prozessanwalt Abdoulaye Seye auf Grundlage der Executive Order 14203 auf die Liste der Specially Designated Nationals gesetzt. Nach Angaben des Gerichtshofs selbst leitet Seye dessen Unified Teams in der Palästina-Situation und führte die Ermittlungen, aus denen die dortigen Haftbefehle hervorgingen. Die Verfügung, auf die sich die Listungen stützen, stellt fest, dass der Strafgerichtshof unrechtmäßig und ohne jede Grundlage gegen die Vereinigten Staaten und Israel vorgegangen sei. Die Listungen frieren sämtliche Vermögenswerte ein, die die beiden in den Vereinigten Staaten halten, und schneiden sie vom US-Finanzsystem ab. Das Finanzministerium erließ zugleich die Allgemeine Lizenz 12, die Abwicklungsgeschäfte mit ihnen bis zum 17. September 2026 erlaubt.

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