US-Gesandter: Geheimdienste fanden keine türkischen Kräfte auf syrischem Luftwaffenstützpunkt

Tom Barrack, US-Botschafter in der Türkei und Syrien-Gesandter, sagte, amerikanische Geheimdienste hätten vor Israels Angriff auf die Start- und Landebahnen des Luftwaffenstützpunkts Abu al-Duhur dort weder türkische Soldaten noch einen Konvoi, Waffen, feindselige oder offensive Aktivitäten festgestellt. Barrack zufolge hatte Israel Washington fünf Tage lang vor mutmaßlichen türkischen Aktivitäten gewarnt, während syrische Vertreter dem Mossad getrennt mitteilten, dass keine türkischen Soldaten oder Waffen vor Ort seien. Israels Einschränkung einer türkischen Präsenz bezeichnete er als stillschweigendes Einvernehmen und nicht als endgültige, von allen Seiten akzeptierte Vereinbarung. Israel habe weder die USA noch die Türkei vor der Zerstörung der Start- und Landebahnen benachrichtigt.
