Britisches Kraftwerk nach mutmaßlich Iran-nahem Cyberangriff vier Tage abgeschaltet

Ein kleiner britischer Stromerzeuger musste im Juli nach einem Cyberangriff, der Berichten zufolge Iran nahestehenden Hackern zugeschrieben wird, vier Tage lang den Betrieb einstellen. Es dürfte sich um die erste erfolgreiche Abschaltung einer britischen Energieanlage durch Iran-nahe Akteure handeln. Aus Sicherheitsgründen nannten die Behörden weder Namen noch Standort des Kraftwerks; nach vier Tagen stellte das Personal den Betrieb wieder her. Der Ausfall beeinträchtigte weder die landesweite Stromversorgung noch die Erzeugung. Später unterrichtete die Regierung Führungskräfte von Energieunternehmen und versandte Schutzempfehlungen an Firmen. Der Fall wurde Berichten zufolge an das National Cyber Security Centre verwiesen, das den konkreten Vorfall nicht kommentieren wollte.