Knesset beantragt Aufhebung der Haushaltssperre nach Antrag der Petenten auf Teilerleichterung

Die Knesset beantragte am Montag beim Obersten Gerichtshof, eine Petition gegen die Übertragung von Koalitionsmitteln abzuweisen und die verbleibende Sperre aufzuheben. Hiddush und die Knesset-Abgeordnete Naama Lazimi von den Demokraten hatten dringende Übertragungen an Kommunalverwaltungen und Gemeinden im Norden und Süden Israels verlangt, während umstrittene Koalitions- und sektorale Mittel weiter gesperrt bleiben sollten. Die Knesset argumentierte, diese Unterscheidung untergrabe die Behauptung, die gesamte Sitzung des Finanzausschusses vom 4. August sei rechtswidrig gewesen. Die einstweilige Anordnung von Richter Alex Stein nahm Ausgaben für zivile Notfälle bereits aus; zudem hat das Gericht 78 Millionen Schekel für religiöse Dienste freigegeben, während Übertragungen für Bildung und nationale Aufgaben weitere Schritte abwarten.
