Noch kein Betrieb erhielt Israels 35-Millionen-Schekel-Hilfe gegen Schutzgelderpressung

Zwei Monate nachdem Israel ein Pilotprogramm über 35 Millionen Schekel zur Entschädigung von Betrieben für Sachschäden durch Schutzgelderpressung genehmigt hat, wurde noch kein Betrieb ausgezahlt; auch die endgültige Ausgestaltung ist weiterhin offen. Der auf sechs Monate angelegte Plan verbindet 30 Millionen Schekel aus dem Entschädigungsfonds der Steuerbehörde mit 5 Millionen Schekel des Ministeriums für Nationale Sicherheit. Vertreter des Finanzministeriums fehlten bei den von Minister Itamar Ben-Gvir geleiteten Koordinierungsgesprächen; zugleich stritten Beamte darüber, ob Einladungen eingegangen waren. Derzeit liegen 32 Schutzgeldfälle vor Gericht, und die Teilnehmer untersuchten auch, warum Opfer, besonders in arabischen Gemeinden, zögern, Anzeige zu erstatten.
