Givati-Zug erhält nach Streit um Sanitäterin 21 Tage Ausgangssperre

Drei Givati-Soldaten weigerten sich Berichten zufolge, in einen gepanzerten Mannschaftstransporter vom Typ Namer zu steigen, während ihr Bataillon im Gazastreifen operierte, weil sich darin eine Sanitäterin befand; sie erklärten, sie folgten rabbinischen Anweisungen. Als die Kommandeure den Rest ihres Hesder-Zuges aufforderten, mit ihr zu fahren, stimmte kein Soldat zu, woraufhin der gesamte Zug 21 Tage Ausgangssperre erhielt. Die Kommandeure erwogen zudem, die drei ursprünglichen Soldaten aus Kampffunktionen abzuziehen. Der Verband der Hesder-Jeschiwot erklärte, sie hätten die geltenden Regeln für den religiösen Dienst befolgt und dürften nicht bestraft werden; zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts lag keine Stellungnahme der IDF vor.