IDF verhängt Haftstrafen gegen 16 Givati-Soldaten nach Weigerung bei Gaza-Einsatz mit Sanitäterin

Der Kommandeur des Rotem-Bataillons verhängte Strafen gegen 16 Soldaten der Givati-Brigade, nachdem sie sich geweigert hatten, an einem operativen Einsatz im Gazastreifen teilzunehmen, weil ihrem gepanzerten Mannschaftstransporter vom Typ Namer eine Sanitäterin zugeteilt worden war. Fünf als Anführer der Weigerung identifizierte Soldaten erhielten 10 Tage Militärhaft, 11 weitere fünf Tage; zwei der fünf müssen sich vor ihrer Rückkehr in den Kampfeinsatz Bewertungsausschüssen stellen. Der Kompaniechef erläuterte die Dringlichkeit des Einsatzes, und der Rabbiner der Brigade erlaubte die Teilnahme, doch die Soldaten blieben bei ihrer Weigerung und der Einsatz wurde abgesagt. Die IDF teilte mit, der Vorfall sei untersucht worden und entsprechend der Beteiligung jedes Soldaten seien dienstrechtliche Maßnahmen verhängt worden.
