Nepal erlässt neue Hochwasserwarnungen: Zahl der Toten steigt auf 750; ein Israeli als vermisst geführt

Am Sonntagmorgen gab Nepal erneut Hochwasserwarnungen heraus, nachdem China vor einem verstärkten Zufluss aus dem Oberlauf des Flusssystems Bhotekoshi und Trishuli gewarnt hatte. Die nepalesischen Behörden meldeten 734 geborgene Leichen und 2,498 Vermisste, während Behörden in Tibet 16 Tote und 546 Vermisste meldeten. Damit beläuft sich die gemeinsame Bilanz auf 750 Tote und 3,044 Menschen, deren Verbleib ungeklärt ist. Nepal teilte mit, 19,895 Einsatzkräfte seien mobilisiert und 8,186 Menschen gerettet worden, darunter 227 ausländische Staatsangehörige, die per Hubschrauber evakuiert wurden. Auf einer Liste des Fremdenverkehrsamts stand ein Israeli unter den weiterhin vermissten ausländischen Staatsangehörigen.