Zahl der Flutopfer in Nepal steigt auf 626, israelischer Reisender weiter vermisst

Nepals Katastrophenschutzbehörde meldete 626 Tote und 2,426 Vermisste, nachdem Sturzfluten das Land getroffen hatten. Nach Angaben der Behörden wurden mehr als 3,700 Menschen gerettet, während schlechtes Wetter den Hubschraubereinsatz stoppte und vermutlich mehr als 100 Menschen in einem mit tiefem Schlamm gefüllten Wasserkrafttunnel eingeschlossen waren. Die nepalesische Polizei hatte um 6:00 Uhr Ortszeit 616 geborgene Leichen registriert, bevor später die landesweite Opferzahl bekannt gegeben wurde. Nepals Außenministerium führte weiterhin einen israelischen Reisenden als vermisst; von den in seiner Tabelle aufgeführten israelischen Staatsangehörigen war noch niemand gefunden worden.