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Argentinien will Navitas aus Israel wegen Bohrungen bei den Falklandinseln strafrechtlich belangen

Courtroom-sketch editorial illustration of two connected offshore oil platforms standing in open water beneath a pale sky, viewed from a distance and drawn in warm ochre and slate-blue pastel with cross-hatching on sepia newsprint.

Die argentinische Regierung kündigte an, dass Außenminister Pablo Quirno, vertreten durch den Procurador del Tesoro Sebastián Amerio, Strafanzeige gegen Unternehmen von Navitas Petroleum sowie gegen JHI Associates und Eco (Atlantic) wegen Ölaktivitäten nördlich der Falklandinseln erstatten werde. Der Ankündigung zufolge richtet sich das Vorgehen auch gegen die verantwortlichen Direktoren und Manager; zudem wird geltend gemacht, dass die vom Vereinigten Königreich erteilten Lizenzen gegen das argentinische Gesetz 26.659 verstoßen. Navitas hat seinen Hauptsitz in Herzliya und wird in Tel Aviv gehandelt. Laut der Projektseite zu Sea Lion hält das Unternehmen einen Anteil von 65% an dem Feld rund 220 Kilometer nördlich der Inseln; nach einer endgültigen Investitionsentscheidung ist die erste Ölförderung für März 2028 geplant.

Quellen

Primärquellen:123

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