Israel startet landesweite Kampagne gegen Mobbing und soziale Ausgrenzung

Israels Nationales Forum zur Bekämpfung von sozialer Ausgrenzung und Mobbing hat mit Unterstützung des Amtssitzes des Präsidenten eine landesweite Kampagne gestartet. Die Initiative bringt Ministerien, Kommunalbehörden, Schulen, Jugendbewegungen, zivilgesellschaftliche Gruppen, Technologieunternehmen und Medienorganisationen zusammen. Berichten zufolge hat jedes dritte israelische Kind beziehungsweise jeder dritte Jugendliche soziale Ausgrenzung erlebt, während ein Drittel mit Gewalt oder Mobbing konfrontiert war. Präsident Isaac Herzog bezeichnete die Lage als nationalen Notstand. Die Kampagne wird über eine neue zentrale Hilfswebsite Angebote in Schulen, im öffentlichen Raum und online bereitstellen.