Iran protestiert gegen Österreichs Ausschluss seines Atomchefs von IAEA-Konferenz

Der iranische Botschafter Reza Najafi protestierte gegen Österreichs Entscheidung, dem Leiter der iranischen Atomenergieorganisation, Mohammad Eslami, die Teilnahme an der IAEA-Generalkonferenz in Wien zu verwehren. Najafi sagte in der Sitzung am Montag, der Schritt verletze Irans Rechte nach dem Statut der Behörde und den Regeln über Vorrechte und Immunitäten. Die Mitgliedstaaten seien souverän gleichgestellt und dürften ihre Vertreter selbst bestimmen, während Österreich als Gastgeberstaat Verpflichtungen gegenüber den Delegationen habe. Der Streit folgt auf Kritik des IAEA-Gouverneursrats an Teheran, weil es Inspektoren den Zugang zu Nuklearanlagen verweigerte, die bei US-amerikanischen und israelischen Angriffen beschädigt wurden.