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Israelischer Filmrat setzt nach „Naza“ dringende Überprüfung der Festivalbewertung an

Courtroom-sketch editorial illustration of two filmmakers standing side by side on an event stage, with the woman in a black collared shirt holding a black sculptural award and the bearded man beside her wearing a white sweater, drawn in warm ochre and slate-blue pastel with cross-hatching on sepia newsprint.

Der Israelische Filmrat wird in einer dringenden Sitzung neu beraten, wie Filmfestivals bewertet werden, die Israel international vertreten, nachdem der Dokumentarfilm „Naza“ beim Filmfestival von Venedig den Sonderpreis der Jury gewonnen hat. Der Rat erklärte, Israel schütze die Freiheit der Meinungsäußerung und des künstlerischen Schaffens, bezeichnete den Film jedoch als schwere Verleumdung von IDF-Soldaten und als Überschreitung einer roten Linie. Er stellte die Glaubwürdigkeit des Films infrage, weil die Interviewten anonym sind, und versprach zugleich weitere Unterstützung für konstruktives und vielfältiges israelisches Kino. „Naza“ von Yuval Abraham und Rachel Szor beruht auf Interviews, die über drei Jahre hinweg mit 24 anonymen Personen geführt wurden, die als israelische Soldaten oder Angehörige der Nachrichtendienste vorgestellt werden.

Quellen

Sekundärquellen:1

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