Weiterhin erhebliche Gefahren an 11 Negev-Schulen mit 7,200 Schülern

Inspektionen an neun staatlich anerkannten Grundschulen und zwei staatlich anerkannten weiterführenden Schulen in nicht anerkannten Beduinendörfern im Negev stellten gravierende Mängel an der Infrastruktur fest, von denen rund 7,200 Schülerinnen und Schüler betroffen sind. Zehn Schulen wiesen schwere Mängel an den Sanitäranlagen auf, acht beschädigte oder bröckelnde Wände und Decken und sechs akute Stromschlag- oder Brandgefahren; keine war an die zentrale Kanalisation angeschlossen oder verfügte über einen vorschriftsmäßigen Schutzraum auf dem Gelände. Der Vorsitzende des Elternkomitees, Mohammad Abu Qreinat, sagte, seit Unterrichtsbeginn habe sich fast nichts geändert, abgesehen von sieben Klassenzimmertüren, die an der Abu-Qreinat-Schule eingebaut worden seien. Das Bildungsministerium erklärte, alle 11 Einrichtungen seien für 2026–27 genehmigt, räumte Herausforderungen bei der Infrastruktur ein und werde die Ergebnisse mit den zuständigen Regionalräten und Fachleuten prüfen.