Beit Schemesch nach Offenlegung der Sozialdaten von 4,600 Einwohnern mit 64,000 Schekel belegt

Die Datenschutzbehörde belegte die Stadt Beit Schemesch mit einer Geldbuße von 64,000 Schekel, nachdem eine städtische Website Sozialakten von rund 4,600 Einwohnern einschließlich sensibler medizinischer Informationen offengelegt hatte. Ein Journalist informierte die Stadt und die Aufsichtsbehörde; daraufhin wurde der Zugang gesperrt und das System abgeschaltet. Die Behörde stellte fest, dass die Stadt ihren externen Dienstleister trotz eines fast zweijährigen Zugangs nicht in den Definitionen der Sozialdatenbank aufgeführt hatte. Zudem fehlten in ihrem Sicherheitsverfahren vorgeschriebene Kontrollen zu zulässigen Nutzungen, Datenarten, Systemen, Unterauftragnehmern und den zugrunde liegenden Vereinbarungen. Zwei Verstöße mit jeweils 40,000 Schekel wurden von zusammen 80,000 Schekel herabgesetzt, weil die Stadt in den vorangegangenen fünf Jahren keine vergleichbare Sanktion erhalten hatte; die Untersuchung des Dienstleisters läuft weiter.