Freigelassener Israeli Ben Hassin schildert 11 Jahre Angst in kurdischem Gefängnis

In seinem ersten Interview nach der Freilassung sagte der 31-jährige Ben Hassin, er habe während seiner 11 Jahre in einem irakisch-kurdischen Gefängnis wiederholt um sein Leben gefürchtet, weil die Mitinsassen wussten, dass er Jude und Israeli ist. Die Wärter hätten ihn korrekt behandelt, doch koscheres Essen sei nicht zu bekommen gewesen, und nach dem 7. Oktober habe sich seine Angst verstärkt. Hassin sagte, er bereue seine Reise nach Kurdistan und habe um eine Verlegung in ein etwa drei Stunden entferntes Gefängnis gebeten. Er plant, die Jeschiwa Aish HaTorah nahe der Klagemauer zu besuchen, dort den traditionellen Dankessegen Birkat HaGomel zu sprechen und später dort zu studieren.