Israels Gaskommission empfiehlt eine Reserve von 515 Milliarden Kubikmetern und lässt Chevron-Anteile unverändert

Ein interministerieller Ausschuss unter Leitung des Generaldirektors des Energieministeriums, Yossi Dayan, legte nach mehr als zweieinhalb Jahren Arbeit abschließende Empfehlungen für Israels Erdgasmarkt vor. Er empfahl, bis 2048 insgesamt 515 Milliarden Kubikmeter für den Inlandsverbrauch zu reservieren, statt bislang 440 Milliarden Kubikmeter, und Chevrons Beteiligungen an den Feldern Tamar und Leviathan unverändert zu lassen. Der Ausschuss erklärte, eine stabile Regulierung werde helfen, internationale Investitionen in die Exploration anzuziehen, und schlug für Funde mit weniger als 50 Milliarden Kubikmetern eine Inlandsversorgungspflicht von 15% vor. Israel verfügt über rund 870 Milliarden Kubikmeter nachgewiesener Reserven, und in der fünften Offshore-Explorationsrunde werden fünf Lizenzen angeboten.