
Firas Maksad
@FirasMaksad · Thinktanks & Analysten — USA/UK
Firas Maksad ist Geschäftsführer der Eurasia Group für den Nahen Osten.
„Gespräche an diesem Wochenende sind nicht mehr realistisch, aber die Bemühungen gehen weiter“, so hochrangige Beamte. Unklar ist, ob die Verzögerung der Vermittlungsbemühungen zwischen den USA und #Iran direkt durch dramatische Entwicklungen im #Yemen beeinflusst wurde.
Übersetzt aus EnglischEin neuer Vorschlag für einen Waffenstillstand zwischen Iran und den USA liegt auf dem Tisch. Die Vermittler kommen dieses Wochenende zusammen. Die Hindernisse bleiben real: Irans politische Zersplitterung und ein Trump im Hoch, nachdem er mehr Öl durch die Straße von Hormus gepresst hat. Trump hat mehr Karten in der Hand — aber Engpässe bei raffinierten Erdölprodukten im Herbst könnten die Lage kippen. Mehr mit @BeckyCNN @EurasiaGroup
Übersetzt aus EnglischUSA–Iran: bis zum Jahresende in einer erzwungenen Pattsituation festgefahren. Rechnet mit Aufflackern, nicht mit Krieg. Iran greift weiterhin Schiffe/US-Stützpunkte an, um einen Preis zu erzwingen; die USA kontern weiterhin, um die Schifffahrt offen zu halten. Keiner von beiden will einen echten Kampf. Aber die Uhren sind nicht synchron: → Irans Exporte liegen unter der Blockade nahe null. → Der amerikanische „Shuttle-Service“ wird rasch ausgebaut. Die Ölexporte der VAE sind wieder auf dem Vorkriegsniveau. Auch Saudi-Arabien und andere liegen deutlich höher. → Trumps eigene Uhr läuft bis zum Herbst schneller, wenn Produktknappheiten schwerer zu verbergen sein werden. Iran wird den Schmerz schneller und stärker spüren, aber wird das Land einknicken? W/@jimsciutto @CNN @EurasiaGroup
Übersetzt aus EnglischMehr als 30 Schiffe passieren inzwischen täglich die Straße von Hormus. Iran weiß, dass seine Fähigkeit, die Straße als Waffe einzusetzen — und den Golfstaaten dadurch wirtschaftlichen Schaden zuzufügen — mit der Zeit abnehmen wird. Das eigentliche Risiko besteht darin, dass sich #Iran für eine Eskalation und nicht für einen Kompromiss entscheidet, während Trumps Wirtschaftskrieg Wirkung zeigt. Deshalb treibt der Golfkooperationsrat den Ausbau von Verteidigung und Abschreckung voran.
Übersetzt aus EnglischWirtschaftliche Kriegsführung könnte Trumps vielversprechendster Weg gegen Iran sein – doch sie steht vor drei großen Hindernissen: China: Es ist unwahrscheinlich, dass Washington vor dem Trump–Xi-Gipfel im kommenden Monat Sanktionen gegen chinesische Unternehmen verhängt. Irans Handelspartner: Der Erfolg setzt voraus, dass die VAE, die Türkei, der Irak, Katar und Oman den Druck durchsetzen. Die jüngste Ankündigung der VAE ist ein bedeutender Schritt. Geduld: Wirtschaftliche Erdrosselung braucht Zeit. Sehr viel Zeit – nicht gerade eine Eigenschaft, die Präsident Trump auszeichnet. Mehr über @EleniGiokos @cnni @EurasiaGroup
Übersetzt aus Englisch… die Regierungen Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Katars, Kuwaits und Bahrains sind nun in ihrer Verärgerung über die Regierung vereint. Einige haben begonnen, über den Nutzen einer weiteren Stationierung großer US-Militäranlagen auf ihrem Hoheitsgebiet zu debattieren. „Es herrscht von Anfang an Frustration“, sagte Firas Maksad, Leiter des Bereichs Nahost und Nordafrika bei der Eurasia Group. Die US-Verbündeten am Persischen Golf, so sagte er, hätten das Gefühl, „unnötigerweise“ in einen Krieg hineingezogen worden zu sein, den Trump nun nur schwer beenden kann. Maksad, der über weitreichende Kontakte in den Führungen der Golfstaaten verfügt, sagte, Trumps Iran-Politik werde in der Region häufig als „sprunghaft“ und „unberechenbar“ beschrieben. @washingtonpost @EurasiaGroup
Übersetzt aus EnglischIch poste unsere Karte der neuen Allianzen im Nahen Osten aus dem Januar erneut, mit „Islamische Koalition“ versus „Abrahamitisch“. Der Fokus auf #Iran ist kurzfristig. Denkt größer und langfristiger, mit Auswirkungen, die über die reine Verteidigung hinausgehen. @EurasiaGroup @ForeignPolicy
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