BGU-Studie: Geschwindigkeit des ersten Schritts könnte auf Langlebigkeit älterer Menschen hindeuten

Forschung der Ben-Gurion-Universität zeigt, dass die Geschwindigkeit, mit der ein älterer Mensch einen freiwilligen Schritt beginnt, insbesondere während einer kognitiven Aufgabe, bei der Prognose des Überlebens helfen könnte. Laut einer Mitteilung der BGU vom 22. Juni analysierte das Team von Prof. Itshak Melzer Gleichgewichtsdaten von 120 selbstständig lebenden älteren Erwachsenen, die über 10 bis 17 Jahre beobachtet wurden; dabei war jede zusätzliche Verzögerung von 100 Millisekunden beim Einleiten eines Schritts unter Ablenkung mit einem um 28% höheren Sterblichkeitsrisiko verbunden. Die explorative Studie in Gerontology vertritt die These, der einfache Test erfasse die Widerstandsfähigkeit von Gehirn und Körper besser als das statische Gleichgewicht allein. Israelische Gesundheitsforschung verwandelt kleine klinische Signale in praktische Werkzeuge für ein längeres, selbstständigeres Leben.