Zum Hauptinhalt springen

Bericht: Netanyahu drängte Zini wegen Ermittlungen zu Channel 12

Israel National News

Berichten vom Samstagabend zufolge drängte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu den Shin-Bet-Chef David Zini persönlich, wegen eines mutmaßlichen Lecks bei Channel 12 zum Zeitpunkt der amerikanisch-israelischen Angriffe auf Iran Ermittlungen einzuleiten. Die Meldung verschärfte eine Geschichte, die zunächst das Treffen von Yaakov Bardugo mit Zini in den Mittelpunkt gestellt hatte, denn frühere Berichte hatten bereits erklärt, Minister und Netanyahu hätten auf Ermittlungen gedrängt, während der Shin Bet jede äußere Einflussnahme bestritt. Die Behörde erklärt, Fälle zu Lecks geheimer Informationen würden ausschließlich über fachliche und rechtliche Kanäle eröffnet und Zini habe bereits vor dem Treffen mit Bardugo entschieden, dass Ermittlungen nötig seien. Oppositionsabgeordnete und Kontrollorganisationen forderten eine Prüfung des politischen Zugangs zum Shin-Bet-Chef, während die Behörde erklärte, jede Untersuchung eines Lecks diene dazu, eine Lücke im israelischen Sicherheitssystem zu schließen.

Quellen

Sekundärquellen:12

Verwandte Meldungen

  1. Shin-Bet-Chef wird Knesset über ausländische Wahlbeeinflussung informieren
  2. Bardugo sagt, er habe Shin-Bet-Chef wegen Ermittlungen zu Channel 12 gedrängt
  3. Herzog, Sohlberg und Zini wollen ausländische Sabotage der israelischen Wahl verhindern
  4. Herzog sagt, die Sicherheitsbehörden seien dem Volk und nicht Politikern loyal
  5. Aufnahmen vom Leiter des Shin Bet offenbaren Äußerungen zu Loyalität und eigener Agenda

Etwas ist schiefgelaufen

Die Aktion konnte nicht abgeschlossen werden. Prüfen Sie Ihre Verbindung und versuchen Sie es erneut.