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Petitionen beantragen beim Obersten Gerichtshof Aussetzung des Karhi-Kommunikationsgesetzes

Petitionen beantragen beim Obersten Gerichtshof Aussetzung des Karhi-Kommunikationsgesetzes

Kurz nachdem die Knesset der Rundfunkreform von Kommunikationsminister Shlomo Karhi endgültig zugestimmt hatte, wurden beim Obersten Gerichtshof drei Petitionen eingereicht. Die Bewegung für gute Regierungsführung beantragte, das Gesetz aufzuheben und sein Inkrafttreten unverzüglich auszusetzen; sie argumentierte, das Gesetzgebungsverfahren habe rechtliche Einwände umgangen und schaffe politischen Einfluss auf die Rundfunkregulierung. Das Zulat-Institut focht das Gesetz gesondert an und verwies auf eine mutmaßliche Beeinträchtigung der Pressefreiheit und des öffentlichen Zugangs zu verlässlichen Informationen. Die Fraktionsvorsitzende der Demokraten, Efrat Rayten, und der Knesset-Abgeordnete Eitan Ginzburg reichten ebenfalls eine Petition ein und machten Verfahrensmängel sowie eine Vorzugsbehandlung ausgewählter Sender geltend.

Quellen

Sekundärquellen:123

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