UN: Angriffe und Außenposten im Westjordanland erreichen Rekordstand

Das UN-Menschenrechtsbüro erklärte, seit dem vergangenen Donnerstag seien im Westjordanland acht Palästinenser, darunter ein Junge, und zwei Angehörige des israelischen Militärs getötet worden. Angriffe von Siedlern sowie die Errichtung von Siedlungen und Außenposten hätten einen historischen Höchststand erreicht; das Büro forderte koordinierte internationale Maßnahmen. Nach Angaben der IDF begann die tödliche Konfrontation am Freitag in Tal, nachdem israelische Zivilisten in von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrolliertes Gebiet eingedrungen waren und ein Palästinenser ein Gewehr an sich genommen und das Feuer eröffnet hatte. Das israelische Militär nahm anschließend mehr als 70 Verdächtige fest, als es seine Einsätze im Raum Nablus ausweitete.