Software von Qedma hilft IBM beim Nachweis eines Quantenvorteils

Das israelische Start-up Qedma lieferte die Software zur Fehlerminderung für ein von IBM geleitetes Experiment, bei dem ein Floquet-Ising-Magnet auf einem Heron-Prozessor mit 74 Qubits vom Typ R3 vermessen wurde. Das Team berichtet von einer Genauigkeit im Prozentbereich unter Bedingungen, bei denen führende Tensor-Netzwerk-Simulationen nicht konvergierten und Simulationen mit dünn besetzten Pauli-Pfaden trotz umfangreicher Arbeit mit modernen GPUs und Japans Supercomputer Fugaku stark von der Abbruchschwelle abhängig blieben. Forscher reproduzierten ausgewählte Ergebnisse auf der Ionenfallen-Hardware von Quantinuum. Die Arbeit liegt als Vorabveröffentlichung vor und wurde noch nicht von Fachkollegen begutachtet. Ihren Autoren zufolge unterstützt die Validierungskette den Einsatz fehlergeminderter Quantenprozessoren als quantitative wissenschaftliche Instrumente.