Team der Hebräischen Universität entdeckt neue geometrische Regel für selbstformende Materialien

Forscher der Hebräischen Universität haben eine bislang unbekannte topologische Beschränkung identifiziert, durch die wachsende elastische Flächen ihre gleichmäßige Ausdehnung beenden und periodische kegelförmige Vertiefungen bilden müssen. Yafei Zhang, Michael Moshe und Eran Sharon kombinierten mathematische Analysen, Computersimulationen und Experimente mit elastischen Schalen. Sie stellten fest, dass der Übergang eintritt, nachdem die angesammelte positive Krümmung einen geometrischen Horizont erreicht. Ein einziger Schnitt beseitigte das Hindernis und zeigte damit, dass der Effekt von der gesamten Vernetzung der Fläche abhängt und nicht von Defekten oder lokaler Geometrie. Nach Angaben des Teams könnte das Prinzip die Entwicklung selbstformender Materialien für weiche Robotik, medizinische Geräte und Raumfahrttechnik unterstützen.