Israelische Teams verbinden Magnetismus mit Chemie des Lebensursprungs

Israelische Forscher vom Weizmann Institute of Science und der Hebrew University of Jerusalem berichteten, dass magnetische Oberflächen L-Methionin nicht nur nach Chiralität, sondern auch nach der Zusammensetzung seiner Kohlenstoffisotope trennen können. Die in Chem angenommene Studie verbindet zwei chemische Merkmale, die häufig in der Forschung zum Ursprung des Lebens verwendet werden: biologische Händigkeit und Isotopenverhältnisse. Die Teams verwendeten magnetische Filter und Massenspektrometrie und stellten fest, dass vom Elektronenspin abhängige Wechselwirkungen natürliche sowie mit 13C angereicherte L-Methionin-Fraktionen beeinflussten. Bei der Arbeit handelt es sich um Grundlagenforschung und nicht um eine fertige Technologie; sie verdeutlicht jedoch die Stärke der israelischen Universitätsforschung und könnte künftige Instrumente zur Isotopentrennung, analytischen Chemie und Quantenbiologie beeinflussen.