Zivile Drohne dringt in Luftraum von Ben Gurion ein und legt Flugbetrieb lahm

Eine zivile Drohne drang am Mittwochmorgen in den gesperrten Luftraum über dem Flughafen Ben Gurion ein und erzwang während einer der verkehrsreichsten Zeiten des Flughafens einen Stopp aller Starts und Landungen. Nach Kontrollen wurde der normale Betrieb schrittweise wieder aufgenommen, doch der plötzliche Stillstand verzögerte Flüge an Israels wichtigstem internationalen Drehkreuz. Der Generaldirektor des Verkehrsministeriums, Moshe Ben Zaken, leitete eine Untersuchung dazu ein, wie die Drohne in den Sicherheitsbereich eines der sensibelsten strategischen Standorte des Landes eindringen konnte. Beamte wiesen darauf hin, dass dort nicht zum ersten Mal eine nicht genehmigte Drohne den Flugbetrieb gestört habe. Der Vorfall verschärfte die Debatte über ein vorgeschlagenes landesweites Verbot ziviler Drohnenflüge, das das Sicherheitskabinett jüngst erwogen hatte.