ADL berichtet über verankerten Antisemitismus in US-Hochschulseminaren

Die ADL veröffentlichte zwei Berichte, denen zufolge Antisemitismus in Lehrveranstaltungen, Lehrpläne und Fakultätsnetzwerke an US-Hochschulen vorgedrungen ist. Die Untersuchung nennt Kurse, in denen als Terroristen eingestufte Anführer behandelt werden, Zusatzpunkte für die Teilnahme an antiisraelischen Kundgebungen und Fälle, in denen jüdische und israelische Studierende gezielt herausgegriffen wurden. Ein Begleitbericht zeichnet die Verbindungen von Hochschullehrergruppen zu studentischen Aktivisten seit den Protestcamps von 2024 nach. Zudem richtete die ADL einen vertraulichen Meldekanal für Studierende, Beschäftigte und Lehrkräfte ein und erklärte, die Hochschulen müssten Fehlverhalten hinter verschlossenen Seminartüren und in der akademischen Selbstverwaltung angehen.