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ADL-Klassenstudie zeigt: Eine 45-minütige Unterrichtseinheit verringert antisemitische Überzeugungen

Courtroom-sketch editorial illustration of the Auschwitz-Birkenau brick barracks and central watchtower behind a tall grassy field beneath a cloudy sky, drawn in warm ochre and slate-blue chalk and pastel strokes with cross-hatching on sepia newsprint.

Eine 45-minütige Unterrichtsintervention verringerte mehrere antisemitische Überzeugungen bei 372 Schülerinnen und Schülern der Mittel- und Oberstufe an neun Schulen im Südosten der Vereinigten Staaten signifikant, wie neue Erkenntnisse des Center for Antisemitism Research der Anti-Defamation League zeigen. Schülerinnen und Schüler, die die Unterrichtseinheit erhielten, lehnten die Behauptung, Juden hätten zu viel Macht, mit einer um 14.4 Prozentpunkte höheren Wahrscheinlichkeit ab und stimmten Vorwürfen doppelter Loyalität mit einer um 15.5 Punkte geringeren Wahrscheinlichkeit zu. Zudem verharmlosten sie Antisemitismus mit einer um 13.6 Punkte geringeren Wahrscheinlichkeit. Die Forschenden stellten keine Gegenreaktion auf die Intervention fest. Dies deutet darauf hin, dass selbst eine kurze, sorgfältig konzipierte Unterrichtseinheit Einstellungen messbar verändern kann.

Quellen

Sekundärquellen:1

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