Nationaler Wirtschaftsrat schlägt Aussetzung der Arbeitnehmerbeiträge zur Rente bis 40 vor

Der Nationale Wirtschaftsrat schlägt vor, dass Beschäftigte unter 40 standardmäßig ihren Rentenbeitrag von 6% nicht mehr einzahlen, sich aber für eine Fortsetzung der Zahlungen entscheiden können; ab 40 sollen die vollen Pflichtbeiträge wieder einsetzen. Arbeitgeber würden weiterhin 6.5% für Versorgungsleistungen und 6% für Abfindungen einzahlen. Die Änderung dürfte das monatlich verfügbare Einkommen eines durchschnittlichen jüngeren Beschäftigten um etwa NIS 500 erhöhen. Nach dem Modell des Rates würde das durchschnittliche Bruttoeinkommen im Ruhestand von NIS 17,000 auf NIS 14,900 und die durchschnittliche Nettoersatzquote von 1.09 auf 0.97 sinken. Der Vorschlag liegt dem Büro des Ministerpräsidenten vor, kann jedoch während der verbleibenden Amtszeit der derzeitigen Regierung nicht umgesetzt werden und dürfte auf Widerstand des Finanzministeriums stoßen.