Gericht verlängert Haft einer palästinensischen Journalistin in mutmaßlichem Iran-Fall

Ein israelisches Gericht verlängerte die Haft einer palästinensischen Journalistin bis zum 23. September, während die Polizei wegen mutmaßlicher Aufwiegelung, Unterstützung einer feindlichen Organisation, Kontakten zum Feind und Handels mit dem Feind ermittelt. Laut Polizei ist die Frau aus Beitin etwa 30 Jahre alt, arbeitet für einen mutmaßlich mit Iran verbundenen Sender und wurde vor einigen Tagen festgenommen. Das Komitee zum Schutz von Journalisten identifizierte sie als die palästinensisch-amerikanische Journalistin Naqaa Hamed, freie Mitarbeiterin von 4D Media und Korrespondentin des mit Iran verbundenen Senders Press TV. Das Komitee forderte ihre Freilassung und bat die israelischen Behörden um Belege für die Vorwürfe.