Iran meldet Hinrichtung Hossein Pedarans wegen mutmaßlicher Spionage für den Mossad

Die iranische Justiz erklärte, sie habe Hossein Pedaran hingerichtet, nachdem er wegen Spionage und nachrichtendienstlicher Zusammenarbeit mit Israel verurteilt worden sei. Sie warf ihm vor, dem Mossad gegen Bezahlung Informationen über Militär- und Raketenstandorte in der Provinz Isfahan übermittelt zu haben. Die von der Justiz betriebene Nachrichtenagentur Mizan erklärte, der Oberste Gerichtshof habe das Todesurteil bestätigt. Die Behörden behaupteten, Pedaran habe verschlüsselte Berichte über Anlagen, Personal und interne Abläufe versandt und über Übergabestellen in Teheran und Isfahan Euro erhalten. Die Justiz veröffentlichte keine Belege und nannte weder das Datum seiner Festnahme noch das seines Prozesses oder seiner Hinrichtung; die Vorwürfe ließen sich nicht unabhängig überprüfen.