Likud-Verfassungsausschuss verschiebt Vorwahlen auf den 4. August; Listenregeln sollen Donnerstag vorliegen

Der Likud-Verfassungsausschuss stimmte am Sonntag einstimmig dafür, die Vorwahlen der Partei für die 26. Knesset vom 28. Juli auf den 4. August zu verschieben und die Frist für das Wählerverzeichnis vom 7. Juli auf den 10. Juli zu verlegen. Über die Forderung von Ministerpräsident Netanyahu nach der Befugnis, 8 bis 10 Listenplätze zu reservieren, darunter drei unter den ersten zehn, traf der Ausschuss noch keine abschließende Entscheidung. Sie wurde auf neue Vorwahlregeln vertagt, die am Donnerstag veröffentlicht werden sollen. Die Verschiebung wurde mit Verfahrensfragen begründet, um genügend Zeit für die Aufnahme neuer Mitglieder und einen geordneten Nominierungsprozess vor der Parlamentswahl am 27. Oktober zu gewährleisten. Netanyahu ist der Spitzenplatz unabhängig von der Entscheidung über die reservierten Plätze garantiert.