Likud-Verfassungsausschuss erwägt 8 bis 10 reservierte Listenplätze für Netanyahus Kandidaten
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Der Likud-Verfassungsausschuss erwägt, Ministerpräsident Netanyahu die Befugnis zu erteilen, 8 bis 10 Plätze auf der Likud-Liste für die 26. Knesset zu reservieren, davon drei unter den ersten zehn. Einige Berichte beziffern die aktuelle Forderung auf acht oder neun Plätze, nachdem Netanyahu im Mai zunächst bis zu zehn vorgeschlagen hatte. Der Vorschlag folgt auf Netanyahus Verzicht, die Vorwahlen durch einen Auswahlausschuss zu ersetzen. Das offene Vorwahlsystem bliebe damit bestehen, während ranghohe Persönlichkeiten der Einheitsregierung, darunter Außenminister Gideon Sa'ar und der frühere Finanzminister Moshe Kahlon, aussichtsreiche Listenplätze erhalten könnten. Die Likud-Vorwahlen sind nun spätestens für den 28. Juli angesetzt; Netanyahu ist der Spitzenplatz vor der Parlamentswahl am 27. Oktober 2026 garantiert.
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Quellen
Unterschiede in der Berichterstattung
Die Quellen widersprechen einander sachlich bei der genauen Zahl der reservierten Plätze, die der Likud-Verfassungsausschuss erwägt. Die Jerusalem Post berichtet von 10 reservierten Plätzen, Kan von 8 bis 9 und die Times of Israel von einer Spanne von 8 bis 10. Die Abweichung spiegelt laufende, noch nicht abgeschlossene Verhandlungen wider und keine Berichtsfehler; die Zahl der Plätze wurde während der Ausschussberatungen in Echtzeit angepasst. Bei den übrigen Fakten stimmen alle Quellen überein: der damals geltende Stichtag 28. Juli für die Vorwahlen, Netanyahus garantierter Spitzenplatz und der Erhalt des offenen Vorwahlsystems, nachdem Netanyahu seinen Vorschlag für einen Auswahlausschuss zurückgezogen hatte.

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