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Knesset schreibt Verteidiger für Minderjährige und Verdächtige mit Behinderungen vor

Courtroom-sketch editorial illustration of three lawmakers seated in the Knesset plenum, with a kippah-wearing lawmaker using a telephone and writing in the foreground

Die Knesset billigte endgültig ein Gesetz, das bei polizeilichen Vernehmungen von Minderjährigen und bestimmten Verdächtigen mit geistigen, psychischen oder autismusbedingten Behinderungen die Anwesenheit eines Verteidigers vorschreibt. Ermittler müssen Berechtigte vor der Vernehmung über das Recht informieren, jeden Verzicht dokumentieren und bei dessen Inanspruchnahme eine angemessene Zeit auf einen Anwalt warten. Die auf fünf Jahre befristete Regelung erlaubt begrenzte Verzögerungen, wenn das Warten Ermittlungen behindern oder eine Person, die Öffentlichkeit oder die Staatssicherheit ernsthaft gefährden könnte; Sicherheits- und Terrorismusdelikte sind ausgenommen. Justizminister Yariv Levin bezeichnete das Gesetz als historische Reform, die falsche Geständnisse verringern solle.

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