Religiöser Zionismus öffnet Anmeldung für Siedlungsgruppen im Negev und in Galiläa

Die Partei Religiöser Zionismus öffnete am 16. September im Rahmen ihrer Kampagne „Ja, judaisieren“ die Anmeldung für künftige Siedlungsgruppen im Negev und in Galiläa. Bewerber können eine der beiden Regionen oder beide wählen; Standorte, Mindestgrößen der Gruppen und Zeitpläne für die Umsetzung hat die Partei jedoch nicht veröffentlicht. Der weiter gefasste Plan sieht 40 neue Gemeinden vor, die zu gleichen Teilen auf den Negev und Galiläa verteilt werden sollen, und zielt neben Investitionen in Landwirtschaft, Wohnraum, Infrastruktur und Beschäftigung auf eine Million zusätzliche jüdische Einwohner. Bezalel Smotrich sagte, die Anmeldung solle die ersten Gruppen neuer Pioniere gewinnen. Etwaige Gemeinden bräuchten weiterhin Regierungsbeschlüsse sowie Genehmigungen für Landzuteilung und Planung.