Kanada plant unbefristeten Ausschluss psychischer Erkrankungen als alleiniger Voraussetzung für medizinische Sterbehilfe
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Kanada plant, Menschen, deren einzige zugrunde liegende Erkrankung eine psychische Erkrankung ist, auf unbestimmte Zeit von der medizinischen Sterbehilfe auszuschließen. Das kündigte Justizminister Sean Fraser am 7. Oktober in Ottawa an. Fraser sagte, die Regierung werde im Herbst einen Gesetzentwurf vorlegen, um diesen Ausschluss „auf unbestimmte Zeit“ beizubehalten, anstatt ihn wie vorgesehen am 17. März 2027 auslaufen zu lassen. Gesundheitsministerin Marjorie Michel nahm gemeinsam mit ihm an der Ankündigung teil. Die Änderung ist weiterhin ein Gesetzesvorhaben und kein bereits verabschiedetes Gesetz. Sie betrifft psychische Erkrankungen als einzige zugrunde liegende Erkrankung und nicht alle Antragsteller mit einer psychischen Diagnose.