IDF untersucht Tötung in Bint Jbeil nach Widerspruch gegen Oketz-Darstellung
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Die IDF erklärte, sie untersuche, wer einen Hisbollah-Bewaffneten in Bint Jbeil getötet habe, nachdem ihre ursprüngliche Darstellung die Tötung einer Oketz-Hundeführerin zugeschrieben hatte, deren Hund bei der Durchsuchung eines Gebäudes getötet worden war. Reservisten, die an der Durchsuchung beteiligt waren, sagen, der Bewaffnete sei nach der ersten Begegnung später von Soldaten getötet worden; einer weiteren Darstellung zufolge sei der Terrorist zunächst verwundet und dann erschossen worden, nachdem er sich auf eine Waffe zubewegt habe. Der Einsatz fand in demselben Gebäude statt, in dem am vergangenen Donnerstag ein Reservist schwer verwundet worden war; bei der Auseinandersetzung am Dienstag wurden keine israelischen Soldaten verletzt. Die Armee erklärte, sie werde die Ergebnisse transparent vorlegen und Lehren ziehen, falls ein Fehler in gutem Glauben geschehen sei, während sie die Einsätze in der Sicherheitszone gegen Bedrohungen der Hisbollah fortsetze.
Quellen
Unterschiede in der Berichterstattung
Die Quellen widersprechen einander sachlich hinsichtlich der Frage, wer den Hisbollah-Kämpfer tötete, und des Ablaufs nach der Tötung des Oketz-Hundes: JNS berichtet die ursprüngliche Darstellung der IDF, wonach eine Oketz-Soldatin bei der Gebäudedurchsuchung das Feuer erwiderte und den Bewaffneten tötete; Ynetnews berichtet, Soldaten hätten erklärt, beim ersten Schusswechsel sei kein Terrorist getötet worden, später habe sich einer ergeben und ein weiterer sei angetroffen worden; Jerusalem Post berichtet unter Berufung auf Army Radio, der Terrorist sei zunächst verwundet worden, anschließend hätten Verhandlungen stattgefunden, und ein Soldat habe ihn erschossen, nachdem er sich auf eine Waffe zubewegt habe. Die übrigen Fakten stimmen überein: Die Soldaten durchsuchten ein Gebäude in Bint Jbeil, nachdem dort zuvor ein Reservist schwer verwundet worden war; ein Hisbollah-Bewaffneter war beteiligt; ein Oketz-Hund wurde getötet; bei der Auseinandersetzung vom 8. Juli wurden keine Soldaten verletzt; und die IDF erklärte, der Vorfall werde untersucht.

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