Bewohner Galiläas räumen Blockade an der Meron-Kreuzung wegen Bussen, die vor dem Ende des Schabbat fahren
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Dutzende haredische Demonstranten begaben sich am Samstagabend an der Meron-Kreuzung auf die Fahrbahn, um gegen öffentliche Busse zu protestieren, die den zentralen Busbahnhof von Safed vor dem Ende des Schabbat verlassen. Zum ersten Mal seit Beginn der Proteste im Norden versammelten sich ihnen gegenüber säkulare Bewohner von Gemeinden in Galiläa und räumten Demonstranten von der Straße, damit ein Bus passieren konnte. Die Bewohner erklärten, sie hätten der Polizei angekündigt, dies selbst zu tun, falls die Beamten nicht einschritten, und Demonstranten, die am Straßenrand blieben und Fahrer ansprachen, seien nicht das Problem. Es war der dritte Samstag in Folge mit Blockaden an der Kreuzung, Teil einer länger andauernden Auseinandersetzung über die Schabbatruhe im öffentlichen Raum.
Quellen
Unterschiede in der Berichterstattung
Die Quellen widersprechen sich faktisch darin, wie viele aufeinanderfolgende Wochen die Blockade an der Meron-Kreuzung bereits andauert: Haaretz berichtet, der Samstag sei der dritte Samstag in Folge mit Blockaden an der Kreuzung gewesen, während die Jerusalem Post unter Berufung auf Walla von der sechsten Woche in Folge spricht, in der Demonstranten den Verkehr blockieren, wobei Walla diese Zählung auf die Proteste in Safed und nicht auf die Kreuzung selbst bezieht. Die übrigen Fakten sind einheitlich: Dutzende haredische Demonstranten begaben sich am Samstagabend an der Meron-Kreuzung auf die Fahrbahn, weil Busse vor dem Ende des Schabbat verkehrten, säkulare Bewohner von Gemeinden in Galiläa räumten sie von der Straße, damit ein Bus passieren konnte, und die Polizei war vor Ort.

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