Zum Hauptinhalt springen

Deutschland macht Russland für Drohnenangriff auf Leipziger Flughafen verantwortlich und will Konsulat in Bonn schließen

Deutschland machte Russland am Dienstag offiziell für eine mit Sprengstoff beladene Drohne verantwortlich, die am 4. August nahe einer ukrainischen Antonow-Maschine am Flughafen Leipzig/Halle gefunden worden war. Innenminister Alexander Dobrindt erklärte, Konfiguration, Sprengstoff und Zünder der Drohne entsprächen Elementen bekannter russischer hybrider Operationen; Ermittler fanden zudem Teile einer zweiten Drohne und eine DNA-Spur. Außenminister Johann Wadephul sagte, das russische Konsulat in Bonn werde am 18. September schließen, Berlin werde den Betriebsvertrag für das Russische Haus kündigen, die Einreisekontrollen verschärfen und weitere Sanktionen der Europäischen Union anstreben. Moskau wies eine Beteiligung zurück und erklärte, Deutschland habe keine überzeugenden Beweise vorgelegt.

Quellen

Sekundärquellen:12345

Unterschiede in der Berichterstattung

Die Quellen stimmen darin überein, dass am Flughafen Leipzig/Halle nahe einer ukrainischen Antonow-Maschine eine mit Sprengstoff beladene Drohne gefunden wurde und Deutschland diplomatische Schließungen sowie weitere Gegenmaßnahmen ankündigte. Bei der Verantwortung widersprechen sie sich: Deutsche Minister und Ermittler schreiben den versuchten Angriff russischen staatlichen Stellen zu, während Russland eine Beteiligung bestreitet und erklärt, Deutschland habe keine überzeugenden Beweise vorgelegt.

Bild zum Artikel: Deutschland macht Russland für Drohnenangriff auf Leipziger Flughafen verantwortlich und will Konsulat in Bonn schließen

Kommentare

Kommentare werden geladen …

Etwas ist schiefgelaufen

Die Aktion konnte nicht abgeschlossen werden. Prüfen Sie Ihre Verbindung und versuchen Sie es erneut.