Gur hält laut Berichten Wahlaufruf für UTJ wegen Streits um politische Funktionen zurück
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Die chassidische Gemeinschaft Gur hat Berichten zufolge vor der Wahl am 27. Oktober noch nicht ihren üblichen Aufruf zur Wahl des Vereinigten Tora-Judentums (UTJ) veröffentlicht. Nicht namentlich genannte Vertreter der Gemeinschaft führen die Verzögerung auf ungeklärte Absprachen über politische Funktionen zurück und erklären, vor einer Wahlempfehlung sei eine Einigung nötig. Der Streit folgt auf die Bildung einer eigenen Fraktion innerhalb des UTJ-Bündnisses durch Meir Porush und Elyakim Stark nach ihrem Austritt aus Agudat Jisrael. Gur zählt etwa 30.000 Wahlberechtigte. Eine endgültige Wahlanweisung ist jedoch nicht bestätigt, und die Auswirkungen auf das Wahlergebnis von UTJ bleiben ungewiss.
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