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Richterin in Delaware: Papaya Gaming muss US-Zahlungen vorab zu 115% absichern

Das israelische Spieleunternehmen Papaya Gaming muss vor Zahlungen in den USA auf seinen US-Konten Mittel in Höhe von 115% aller geplanten US-Auszahlungen bereitstellen. Dies geht aus den bei einer Anhörung am Montag festgelegten Vorgaben hervor. Richterin Mary F. Walrath vom US-Insolvenzgericht in Delaware ordnete an, dass das Geld von den israelischen Konten des Unternehmens stammen muss. Papaya darf zudem keine Gelder an Insider des Unternehmens oder verbundene Unternehmen im Ausland überweisen. Walrath weitete den automatischen Schutz im Insolvenzverfahren auf die US-amerikanischen und israelischen Unternehmen von Papaya aus. Dadurch dürfen Lieferanten und Gläubiger während der Restrukturierung keine Verträge kündigen oder Vermögenswerte in den USA pfänden.

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