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El-Sayeds Wahlkampfteam bestreitet Verbindung zu Werbung, die Israel für Lebensmittelpreise verantwortlich macht

Das Wahlkampfteam von Abdul El-Sayed hat jede Verbindung zu einem Werbespot bestritten, der die Lebensmittelausgaben von Amerikanern mit der US-Unterstützung für Israel verknüpft. Das Team des demokratischen Senatskandidaten in Michigan gab die Erklärung in per E-Mail versandten Stellungnahmen ab, über die am Montagabend berichtet wurde. Zuvor hatte Cenk Uygur einen Werbespot von Rebellion PAC verbreitet, der für El-Sayeds Kandidatur wirbt. Wahlkampfsprecherin Roxie Richner sagte: „Niemand spricht für Abdul außer ihm selbst und seinem Wahlkampfteam.“ Das Team erklärte, es habe den Werbespot nicht autorisiert. Seine eigene wirtschaftspolitische Botschaft beschrieb es als Ablehnung der Politik der Trump-Regierung, die es für höhere Preise in Michigan verantwortlich machte. Das Bestreiten einer Verbindung bedeutete keine Zurückweisung der Argumentation des Spots: Eine Nachfrage zu El-Sayeds Haltung zu dessen Inhalt beantwortete das Team nicht. Der Werbespot zeigt Menschen, die über Schwierigkeiten sprechen, sich Lebensmittel leisten zu können, und verknüpft ihren finanziellen Druck mit der amerikanischen Unterstützung für Israel. Am Ende greift er den republikanischen Senatskandidaten Mike Rogers an und wirbt für El-Sayed. Ein großer Teil des Filmmaterials stammt aus Uygurs Präsidentschaftswahlkampf 2024; die Botschaft zur Senatswahl in Michigan wurde später ergänzt. Der Spot enthält Bilder von Benjamin Netanyahu, Itamar Ben Gvir und Bezalel Smotrich. Kara Eastman verteidigte die Botschaft im Namen von Rebellion PAC als Kritik an der Finanzierung einer ausländischen Regierung. Stacie Chaiken von Michigan Jews for Democracy, einer Gruppe, die El-Sayed unterstützt, kritisierte den Werbespot als politisch schädlich. Die Antwort des Wahlkampfteams befasste sich damit, wer die Botschaft autorisiert hatte, ließ dessen Haltung zum zugrunde liegenden Vorwurf aber offen.

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