Finanzministerium bereitet Berichten zufolge Steuer- und Ausgabenplan für nächste Regierung vor
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Das Finanzministerium mit Sitz in Jerusalem hat Berichten zufolge ein Paket aus Steueränderungen und Ausgabenkürzungen für Israels nächste Regierung vorbereitet. Die Maßnahmen sollen den Verteidigungsbedarf finanzieren und zugleich Defizit und Schulden im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt begrenzen. Einige Vorschläge wurden dem am 27. Oktober veröffentlichten Bericht zufolge gemeinsam mit der Bank of Israel erarbeitet. Zu den berichteten Optionen gehört, Vermieter zur Angabe ihrer Einnahmen aus der Wohnraumvermietung zu verpflichten und diese ab dem ersten Schekel zu besteuern. Der Bericht beziffert den derzeitigen monatlichen Freibetrag auf 5.654 NIS. Er beschreibt außerdem eine Abgabe für internationale Inhalteanbieter, oft Netflix-Steuer genannt, geringere Steuervergünstigungen für Einzahlungen in die Altersvorsorge und die Aufhebung von Mehrwertsteuerbefreiungen für derzeit befreite Branchen. Auf der Ausgabenseite nennt das Paket Effizienzsteigerungen in den Ministerien und drastische Kürzungen bei Koalitionsmitteln als mögliche Finanzierungsquellen. Der Bericht beschreibt einen Verteidigungshaushalt, der voraussichtlich 187 Milliarden NIS erreichen wird. Diese Zahl ist eine Erwartung und keine bewilligte Mittelzuweisung. Die nächste Regierung müsste den Haushalt für 2027 vorbereiten, möglicherweise als Teil eines gemeinsamen Haushalts für 2027–2028, wobei Reformen über das Wirtschaftsarrangementsgesetz vorangetrieben würden. Die berichteten Maßnahmen bleiben Vorschläge für die kommende Regierung und sind keine bereits beschlossenen Steueränderungen.
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