IWF und Argentinien erzielen Einigung auf Arbeitsebene über dritte Programmüberprüfung
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Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds und die argentinischen Behörden haben am 27. Oktober eine Einigung auf Arbeitsebene über die dritte Überprüfung des argentinischen Finanzierungsprogramms erzielt. Die Vereinbarung betrifft die 48-monatige Erweiterte Fondsfazilität des Landes und muss noch vom Exekutivdirektorium genehmigt werden. Bei Zustimmung erhielte Argentinien Zugang zu rund 900 Millionen US-Dollar, entsprechend 600 Millionen Sonderziehungsrechten; ausgezahlt wurde das Geld bislang nicht. Der IWF erklärte, das Programm liefere weiterhin „beeindruckende Ergebnisse trotz eines schwierigeren globalen Umfelds“. Er führte den Rückgang der Inflation und die Stärkung der außenwirtschaftlichen Puffer auf eine umsichtige Finanz- und Geldpolitik zurück. Der Erklärung zufolge übertrafen die Netto-Devisenreserven das Ziel für Ende Juni um etwa 4 Milliarden US-Dollar. Die Zentralbank kaufte im bisherigen Verlauf des Jahres 2026 Devisen im Wert von nahezu 16 Milliarden US-Dollar. Das Haushaltsziel der Regierung bleibt ein Primärüberschuss von 1,4 % des BIP im Jahr 2026; der dem Kongress vorgelegte Haushalt sieht für 2027 eine ähnliche Anstrengung vor. Das Finanzministerium nahm an den heimischen Märkten mehr als 5 Milliarden US-Dollar in Fremdwährung auf. Die Zentralbank refinanzierte zudem Repo-Geschäfte über 6 Milliarden US-Dollar, von denen nun 5 Milliarden im Jahr 2028 fällig werden. Argentinien vereinbarte das Programm über 20 Milliarden US-Dollar im April 2025. Der Fonds erwartet, dass sein Exekutivdirektorium die dritte Überprüfung Anfang Dezember behandelt, nachdem die übrigen vereinbarten Schritte abgeschlossen sind. Die Einigung auf Arbeitsebene bringt das Prüfverfahren somit voran, stellt aber keine endgültige Genehmigung der nächsten Auszahlung dar.
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