Israelische Kräfte beginnen Anti-Terror-Operation im Raum Nablus
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Israelische Soldaten, Einheiten der Grenzpolizei in Judäa und Samaria sowie der Schin Bet haben in der Nacht zum Dienstag, dem 27. Oktober, eine Anti-Terror-Operation im Raum Nablus begonnen. Die berichteten Maßnahmen sind Teil einer umfassenderen Operation, die in der Region für die kommenden Tage geplant ist. Zu den berichteten Zielen gehören der Abbau von Denkmälern, die Terroristen verherrlichen und zu Terrorismus aufstacheln, die Festnahme gesuchter Personen, die in Waffen- und Terroraktivitäten verwickelt sind, sowie die Befragung von Verdächtigen. Die Einsatzkräfte sollen auch Gebäude durchsuchen, die Geheimdienstinformationen zufolge als mögliche Waffenverstecke gelten. Dies sind die erklärten Ziele des Einsatzes und keine Bilanz bereits erfolgter Festnahmen oder Sicherstellungen. Palästinenser berichteten, Soldaten hätten in Rudschaib östlich von Nablus mit dem Abbau eines Denkmals begonnen, das die Namen von Terroristen trägt. Die neue Operation folgt auf Anti-Terror-Einsätze, die die israelische Armee am 24. Oktober beschrieben hatte. In jener früheren Mitteilung erklärte das Militär, Soldaten, Grenzpolizei und Schin Bet seien am Wochenende in rund 40 Gebieten und an 400 Orten in Judäa und Samaria im Einsatz gewesen, mit Schwerpunkt auf Orten mit Verbindungen zur Hamas. Es meldete rund 40 festgenommene Verdächtige, darunter Personen mit Verbindungen zur Hamas und zum Palästinensischen Islamischen Dschihad. Die Armee erklärte, die Kräfte würden handeln, um „die Verfestigung des Terrorismus in dem Gebiet zu verhindern“.
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