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Nigeria bewilligt sechs Monate lang monatlich 70.000 Naira für Fahrtkosten

Nigerias Bundesregierung hat am 27. Oktober vereinbart, Beschäftigten im öffentlichen Dienst ab November 2026 sechs Monate lang einen monatlichen Fahrtkostenzuschuss von 70.000 Naira zu zahlen. Die Einigung folgte auf ein Schlichtungstreffen mit dem nigerianischen Gewerkschaftsdachverband Nigeria Labour Congress in Abuja und setzte Gespräche vom 22. Oktober fort. In der unterzeichneten Vereinbarung heißt es, der Zuschuss „werde auf allen Ebenen für einen Zeitraum von sechs Monaten gezahlt“. Arbeitsminister Muhammad Maigari Dingyadi und NLC-Präsident Joe Ajaero gehörten zu den Unterzeichnern. Die Regierung bewilligte zudem die Nachzahlung einer Sonderzulage mit Wirkung vom 1. Mai 2026 in drei gleichen monatlichen Raten ab November. Der Fahrtkostenzuschuss ist vom gesetzlichen Mindestlohn in Nigeria getrennt, der 2024 von 30.000 auf 70.000 Naira stieg. Die Vereinbarung hielt die Sorge des Gewerkschaftsdachverbands über den Umgang der Regierung mit seinen Forderungen fest. Die Regierung erklärte, sie respektiere das Recht der Gewerkschaft, bessere Arbeitsbedingungen anzustreben, und bearbeite die Fragen mit strukturierten Maßnahmen. Der Zeitpunkt, ab dem der nationale Mindestlohn umgesetzt werden soll, blieb umstritten. Damit löste die Einigung nicht alle bei den Gesprächen aufgeworfenen Fragen. Die Parteien vereinbarten außerdem, einen Ausschuss für Mindestlohnverhandlungen einzusetzen und die Sitzungen sofort aufzunehmen. Die Vereinbarung legte November als Beginn der Fahrtkostenzahlungen und der Raten für die Zulagenrückstände fest, nannte jedoch weder einen monatlichen Zahltag noch administrative Vorgaben für die Auszahlung.

Quellen

Sekundärquellen:12
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