Großbritannien kündigt Fonds mit 15 Millionen Pfund zur Prävention von Frauenfeindlichkeit an
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Die britische Regierung hat am 27. Oktober einen Fonds mit 15 Millionen Pfund zur Prävention von Frauenfeindlichkeit angekündigt. Die Mittel sollen über drei Jahre verteilt werden. Finanzminister John Healey und die Ministerin für Frauen und Gleichstellung, Bridget Phillipson, erklärten, das Geld werde Organisationen unterstützen, die Frauenfeindlichkeit vorbeugen und ihre Folgen mindern. Die Regierung erwartet nach eigenen Angaben, dass die Mittel im Haushalt am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, bestätigt werden. Die Finanzierung beläuft sich auf jährlich 5 Millionen Pfund und wird über das Amt für die Wirkungswirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Amt für Gleichstellung und Chancen bereitgestellt. Organisationen werden sich in einem wettbewerblichen Verfahren um Zuschüsse bewerben. Mögliche Aktivitäten umfassen Mentoring für junge Menschen, Schulungen am Arbeitsplatz und Kommunikationskampagnen zu Chancen und Sicherheit von Frauen und Mädchen im gesamten Vereinigten Königreich. Die Ankündigung nennt weder Zuschussempfänger noch einen Termin für den Beginn der Antragstellung. Phillipson bezeichnete die Mittel als „einen entscheidenden Schritt“ zur Bewältigung des Problems und verwies auf sexistische Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz. Healey erklärte, die Investition werde praktische Präventionsarbeit unterstützen. Die Regierung will zudem Unternehmen und Philanthropen um Beiträge in gleicher Höhe bitten, nannte jedoch keinen zusätzlichen Betrag und gab keine bereits gesicherten Zusagen bekannt. Die Ankündigung folgt auf die Einrichtung einer nationalen Arbeitsgruppe durch die Regierung am 20. September 2026. Unter Phillipsons Vorsitz vereint sie Minister, lokale Führungskräfte und Fachleute, darunter Vertreter von Frauenorganisationen und aus der Wissenschaft, um schädliche Einstellungen im Internet, am Arbeitsplatz und in Gemeinschaften zu untersuchen. Der Ankündigung vom September zufolge sollte sich die erste Sitzung auf junge Menschen konzentrieren; Arbeitsplätze, digitale Räume und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollten später behandelt werden.
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