Oppositionsparteien beraten Berichten zufolge über Forer und Stern als Knessetpräsidenten
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Oppositionsparteien sprechen Berichten zufolge über Oded Forer und Elazar Stern als mögliche Kandidaten für die Nachfolge von Amir Ohana als Knessetpräsident. Ihre Namen wurden in einem Bericht vom 28. Oktober über Kontakte zwischen den führenden Politikern des Blocks des Wandels nach der Wahl genannt. Die Parteien haben sich auf keinen Kandidaten geeinigt. Dem Bericht zufolge wollen sie sich auf einen gemeinsamen Kandidaten verständigen und bei der konstituierenden Sitzung der neuen Knesset einen Wechsel an der Spitze anstreben. Forer und Stern gehörten zu den Namen, die in den vergangenen Tagen ins Gespräch gebracht wurden. Dass sie in diesen Beratungen genannt wurden, bedeutet keine vereinbarte Nominierung. Der Bericht beschreibt einen Abstimmungsversuch und keinen abgeschlossenen parlamentarischen Beschluss. Die Kontakte folgen auf eine frühere Vereinbarung der Oppositionsführer Gadi Eisenkot, Naftali Bennett, Avigdor Liberman, Yair Golan und Yair Lapid, nach der Wahl zusammenzuarbeiten. In einem früheren Interview sagte Ahmad Tibi: „Wir werden den Gegenkandidaten für das Amt des Knessetpräsidenten unterstützen.“ Auch Yousef Jabareen, Vorsitzender der Vereinten Liste, erklärte, seine Liste werde auf einen Wechsel an der Parlamentsspitze hinarbeiten. Die parlamentarischen Fragen sind von den Verhandlungen über eine Regierungsbildung zu unterscheiden. Der bisherige Präsident bleibt normalerweise im Amt, bis ein Nachfolger gewählt wird. Der Präsident und die Ausschussvorsitzenden beeinflussen die Planung der Gesetzgebungsarbeit und die parlamentarische Kontrolle. Deshalb gehören diese Posten zu den Gesprächsthemen nach der Wahl. Das nächste Ziel ist laut Bericht eine Einigung auf einen gemeinsamen Kandidaten; eine Auswahl oder eine Abstimmung über den Wechsel wurde im Bericht über die möglichen Kandidaten nicht angekündigt.
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